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Zwei Models tragen grüne nahtlose Periodenunterwäsche von ooia

Periode im Winter

Der Winter kann wunderschön sein, aber unser Körper hat in dieser Zeit einiges zu tun. Vor allem unser hormonelles System reagiert sensibel auf Kälte, weniger Sonne und veränderte Gewohnheiten. Und ja: All das kann auch den Menstruationszyklus beeinflussen.

Was in deinem Körper passiert, warum du im Winter vielleicht stärker blutest und wie du dich in dieser Jahreszeit besonders gut unterstützen kannst? Wir haben die Antworten!

Hat der Winter Auswirkungen auf die Periode?

Unser Körper passt sich permanent an die Umgebung an. Wenn es draußen kalt wird, laufen mehrere Prozesse gleichzeitig ab, die Einfluss auf den Menstruationszyklus haben können.

1. Kälte kann Stress im Körper erzeugen

Niedrige Temperaturen gelten als körperlicher Stressor. Das bedeutet: Der Körper schüttet vermehrt Stresshormone wie Cortisol aus. Diese hormonelle Stressantwort kann wiederum den Menstruationszyklus beeinflussen, beispielsweise durch leichte Verschiebungen oder stärkere PMS-Symptome.

2. Vitamin-D-Mangel durch weniger Sonnenlicht

Im Winter produziert der Körper weniger Vitamin D. Dieser Nährstoff spielt eine wichtige Rolle für die Hormonregulation und kann beeinflussen, wie stabil oder regelmäßig der Zyklus verläuft. Ein Mangel kann unter anderem PMS verstärken oder zu stärkeren Stimmungsschwankungen beitragen.

3. Weniger Bewegung

Viele bewegen sich im Winter automatisch weniger. Doch regelmäßige Bewegung unterstützt den Stoffwechsel und die Hormonbalance. Weniger Aktivität kann daher Zyklusunregelmäßigkeiten begünstigen oder Beschwerden verstärken.

4. Andere Essgewohnheiten

Lebkuchen, Glühwein, heiße Schokolade - stark verarbeitete Lebensmittel und mehr Zucker können den Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht bringen. Besonders empfindlich zeigt sich hier der Blutzucker, und der wiederum beeinflusst das Wohlbefinden im gesamten Zyklus.

5. Winterblues und saisonale Depression

Weniger Licht, kürzere Tage und dauernde Kälte können zur sogenannten saisonalen affektiven Störung (SAD) führen. Sie geht oft mit einem höheren Stresslevel einher. Da das Stresshormon Cortisol Wechselwirkungen mit den Geschlechtshormonen hat, können Stimmungstiefs im Winter auch den Zyklus beeinflussen.

Model liegt in einem Berg von Kissen und trägt warmen Pullover und einen schwarzen Periodenslip von ooia

Führt Kälte zu einer stärkeren Menstruationsblutung?

Es gibt Hinweise darauf, dass kaltes Wetter tatsächlich Einfluss auf die Menstruationsblutung haben kann.

Warum das passieren kann:

- Hormonveränderungen durch weniger Sonnenlicht: Weniger Licht kann Melatonin- und Serotoninspiegel beeinflussen und damit auch die hormonelle Balance, die den Zyklus steuert.

- Gefäßverengung durch Kälte: Bei Kälte ziehen sich Blutgefäße zusammen. Dadurch wird der Blutfluss teilweise erschwert, was im Körper Kompensationsmechanismen auslösen kann, die zu stärkeren Blutungen führen.

- Mehr Prostaglandine: Kälte kann die Produktion prostaglandinähnlicher Stoffe erhöhen. Prostaglandine lösen während der Periode die Kontraktionen der Gebärmutter aus. Mehr davon bedeutet häufig stärkere Krämpfe, und bei manchen Personen auch intensivere oder schmerzhaftere Blutungen.

Falls sich deine Blutung plötzlich stark verändert oder ungewöhnlich intensiv wird, solltest du medizinischen Rat einholen.

In welcher Phase des Zyklus friert man am meisten und warum?

Viele menstruierende Menschen berichten, dass sie kurz vor dem Eisprung oder kurz vor der Periode besonders kälteempfindlich sind.

Gründe können sein:

- Während des Zyklus schwankt die Körpertemperatur um bis zu 0,7 °C.

- Besonders kalt empfinden viele die zwei Tage vor dem Eisprung.

- Kurz vor der Periode kann zusätzlich der sogenannte Period-Flu auftreten: Symptome wie Frieren oder Schüttelfrost erinnern an eine Erkältung.

- Verantwortlich dafür sind hormonelle Veränderungen: Progesteron steigt, Östrogen fällt schnell ab, gleichzeitig erhöht sich der Cortisolspiegel.

- Diese Kombination kann das Immunsystem vorübergehend schwächen. Deshalb fühlt man sich vor der Periode manchmal erschöpft oder kränklich und friert schneller.

Welche Veränderungen treten in der „Winter-Phase“ des Zyklus auf?

Viele Menschen ordnen den frühen Menstruationstagen die innere Jahreszeit „Winter“ zu.
Diese Phase beginnt etwa ein bis zwei Tage vor der Periode und umfasst die Menstruation selbst.

Typische Merkmale:

- Das Bedürfnis nach Ruhe und Rückzug steigt.

- Der Körper fährt bewusst runter.

- Die Gebärmutterschleimhaut wird abgestoßen – ein körperlicher und emotionaler Reset.

- Oft ist es eine Phase der Neuorientierung und des Kraftsammelns.

Mehr über die inneren Jahreszeiten erfährst du in unserem Artikel: Menstruationszyklus & Periode verstehen

Welche Tipps helfen während der Periode im Winter besonders gut?

Um dich in dieser Zeit wohlzufühlen und deinen Körper zu unterstützen, können folgende Tipps hilfreich sein:

Mehr Licht aufnehmen

Spaziergänge am Vormittag, Tageslichtlampen oder Vitamin-D-haltige Lebensmittel (fettreicher Fisch, angereicherte Produkte) können das Wohlbefinden steigern.

Warm essen und trinken

Warme Mahlzeiten, Suppen, Eintöpfe oder Porridge unterstützen die Körperwärme und wirken entspannend.

Sanft aktiv bleiben

Ruhige Bewegung wie Spaziergänge, Dehnen oder Yoga helfen, Verspannungen zu lösen und die Stimmung zu heben.

Ruhezeiten bewusst einplanen

Winter und Menstruation sind eine Kombination, die Ruhe einfordert.
Gut ist:

- Termine reduzieren

- Unterstützung im Alltag organisieren

- kleine Pausen einbauen

- Zeit für sich blocken (10–30 Minuten reichen oft schon)

Auf ausreichend Flüssigkeit achten

Auch wenn das Durstgefühl im Winter geringer ist, unterstützt Hydration die Durchblutung und kann Beschwerden reduzieren.

Für mehr Komfort im Winter und das ganze Jahr über: ooia Periodenunterwäsche

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