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Frau trägt Periodenunterwäsche, sitzt auf dem Bett und hält eine Tasse Kaffee in der Hand

Kaffee und Periode

Was Koffeinkonsum während deiner Periode für deinen Körper bedeutet

Der leckerste Kaffee ist doch der erste am Morgen, oder doch der gemütliche Cappuccino am Nachmittag mit Freund*innen? Der Nachmittagskaffee bringt so ein schönes Gefühl - zusammen abhängen, über die letzten Tage quatschen und dabei alle möglichen Kaffeesorten genießen. Lieben wir! Aber wusstest du, dass Kaffee für Menstruierende einen Effekt auf den Zyklus haben kann?

Kaffee während deiner Menstruation: Diese Effekte hat Koffein auf deinen Zyklus

Jeder Körper reagiert anders auf Koffeinkonsum. Manche von uns schwören auf fünf Espressi, um den Tag zu überstehen, während andere lieber auf den Kaffee verzichten und stattdessen die wohltuende Tasse Tee bevorzugen. Und auch die Wirkung einer einzigen Tasse Kaffee auf unseren Zyklus kann so vielfältig sein. Warum? Ganz einfach: Koffein kann auf ganz unterschiedliche Arten den Kreislauf anregen. Übrigens: Eine Tasse Kaffee hat einen Koffeingehalt von durchschnittlich 80mg.

Der Konsum von Kaffee kann dazu führen, dass die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol erhöht wird. Wir kennen alle die Auswirkungen von Stress auf unseren Körper. Für uns Menstruierende kann sich übermäßiger Stress auch auf unsere Periode auswirken und beispielsweise zu unregelmäßigen Zyklen führen. 

Dein Kaffeekonsum kann außerdem dazu beitragen, dass die Aufnahme von bestimmten Mikronährstoffen beeinträchtigt wird. So kann beispielsweise die Aufnahme von Eisen gehemmt werden - doppelt schlecht für uns Menstruierende, da wir wegen des Eisenverlustes während der Periodenblutung besonders auf eine ausreichende Eisenzufuhr achten sollten.

In der ersten Hälfte unseres Zyklus sind Östrogene sehr wichtig für den weiblichen Körper. Sie spielen eine zentrale Rolle bei der Reifung des Follikels im Eierstock und dem Aufbau der Zervixschleimhaut-Qualität bis zum Eisprung. Kaffee kann jedoch den Östrogenspiegel beeinflussen.

Diese und andere Symptome treten nicht bei allen auf, und schon gar nicht im gleichen Ausmaß. Jeder Körper ist anders, und schlussendlich kommt es außerdem auf die Menge an. Eine Tasse am Tag mag für viele unbedenklich sein, aber ab der dritten Tasse könnten sich die Symptome verstärken. Höre auf deinen Körper, spüre die Signale und finde die Balance, die für dich richtig ist. Als Teil deiner Morgenroutine, für den Energieschub am Nachmittag, als Decaf nur fürs Gefühl oder in der Mittagspause als 10 Minuten Me-Time: Je besser du deinen Körper verstehst und seine Signale einordnen kannst, desto leichter wird es dir fallen, herauszufinden, was dir gut tut und so deinen persönlichen Weg zu finden, wie dein Kaffeekonsum im Alltag aussehen kann.

Koffeinfrei vs. Koffein: Tust du deinem menstruierenden Körper etwas Gutes mit einer koffeinfreien Tasse Kaffee?

Wenn es um den täglichen Kaffeegenuss während der Menstruation geht, stehen viele Frauen* vor der Entscheidung: eine Tasse Kaffee mit oder ohne Koffein? Experten empfehlen, den Kaffeekonsum in der Zeit der Periode zu reduzieren, aber ob es auch für dich funktioniert, solltest du selbst entscheiden und ausprobieren.

Im Gegensatz zu koffeinhaltigem Kaffee hat die koffeinfreie Alternative keine stimulierende Wirkung. Sie macht also nicht wirklich wacher - das kann sich jedoch im Endeffekt positiv auf dein Schlafverhalten auswirken. Ohne die Stimulation durch viel Koffein tagsüber merkst du in der Nacht danach vielleicht, dass du ruhiger und erholsamer schlafen kannst. 

Zusammengefasst ist koffeinfreier Kaffee, besonders während der Periode, eine wunderbare Alternative. Neben chemisch entkoffeinierten Kaffees gibt es außerdem natürliche Alternativen wie Lupinen- oder Malzkaffee.

Am Ende des Tages liegt die Entscheidung bei dir: Koffeinhaltig oder koffeinfrei? Wenn du den vollen Kaffeegenuss ohne die Nebenwirkungen des Koffeins erleben möchtest, könnte koffeinfreier Kaffee die Antwort sein. Doch ganz gleich, wofür du dich entscheidest, hör auf deinen Körper und passe deinen Koffeinkonsum an, um deinen Menstruationszyklus bestmöglich zu unterstützen. Dein Wohlbefinden steht an erster Stelle – gönne dir also die Tasse Kaffee, die perfekt zu dir passt!

Aber seien wir ehrlich, für viele von uns ist Kaffee mehr als nur ein Boost, um durch den Tag zu kommen. Es ist ein Gefühl der Geborgenheit und ein Ritual. Ein kurzer Moment, um dem Alltag zu entfliehen.

5 Tipps und Tricks für deinen Kaffeekonsum während deiner Periode:

Model in grüner nahtloser Periodenunterwäsche und grünem Pullover sitzt auf dem Boden und trinkt Tee
Trink deinen Kaffee nicht auf leeren Magen, denn das kann sowohl für den Blutzucker als auch für die Verdauung vorteilhaft sein.
Genieße deinen Kaffee am Morgen, wenn dein Cortisol bereits erhöht ist, damit der Kaffee deine Hormone weniger durcheinanderbringt.
Da große Mengen Kaffee während der Menstruation nicht förderlich sind, konsumiere ihn in moderaten Mengen und ersetze gelegentlich eine Tasse durch eine koffeinfreie Alternative.
Unterstütze die optimale Nährstoffaufnahme, indem du deinen Kaffee nicht während des Essens, sondern danach genießt.
Wie wäre es mit einer wohltuenden Tasse Tee, wenn du das nächste Mal mit deinen Freund*innen im Café unterwegs bist?

Dein Wohlfühl-Rezept: Kaffeekekse im Kaffeebohnenstyle für deinen perfekten Sonntag

Und wenn deine Menstruation vorbei ist, dann haben wir die perfekte Idee für dich: Die Zeit mal ganz alleine genießen und Kaffeekekse backen. Oder deine Freund*innen einladen und ihr genießt die Zeit zusammen? Vielleicht eine Tasse Kaffee dazu?

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Zutaten

37 g Butter oder veganer Butterersatz
33 g Agavendicksaft
½ EL Apfelessig
½ TL Natron
1 Espresso
60 g Dinkelmehl
13 g Stärke
6 g Kakaopulver

Zubereitung

  1. Zuerst den soften Butterersatz in einer großen Schüssel schön cremig rühren und langsam den Agavendicksaft in die Buttercreme einarbeiten.
  2. In einer kleinen Schüssel Natron und Essig vermengen. Gleichzeitig den Espresso kochen, zur Mischung geben und ordentlich verrühren.
  3. Mehl, Stärke und Kakao in eine separate Schüssel sieben und vermengen. Dann nach und nach unter die Buttermasse kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht.
  4. Teig in kleine 8-g-Kugeln teilen und zu ovalen Formen bringen. Leg sie auf einen Teller mit Backpapier und mach mit einem Messer vorsichtig eine Mittellinie in den Teig.
  5. Den Teller für circa 30 Minuten ins Gefrierfach stellen und 10 min vor Ende der Kühlzeit den Ofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Kaffeebohnen Kekse aus dem Gefrierfach holen und sie mit Backpapier auf ein Blech legen. Dann ab damit für 12 bis 14 Minuten in den Ofen.
  7. Wenn sie fertig sind, die Kekse aus dem Ofen holen und abkühlen lassen. Währenddessen die weiße Kuvertüre über einem Wasserbad schmelzen lassen und über die Mitte der abgekühlten Kekse geben.

Und jetzt: Enjoy!