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Model trägt Everyday String in lila lace für Ausfluss

So verändert sich dein Zervixschleim im Zyklus

Wie ist der Ausfluss in welcher Zyklusphase?

Mal fühlt sich dein Intimbereich eher trocken an, dann bemerkst du plötzlich cremigen Ausfluss und rund um den Eisprung kann er klar, feucht und dehnbar werden. Wenn du deinen Zyklus schon länger beobachtest, kennst du diese kleinen Veränderungen vielleicht.

Denn dein Ausfluss bleibt im Laufe des Zyklus nicht unbedingt gleich. Dahinter stecken vor allem deine Hormone, die immer wieder für andere Bedingungen sorgen.

Und trotzdem gilt: Es gibt nicht das eine perfekte Ausfluss-Muster, an das sich jeder Körper halten muss. Dein Ausfluss kann von Zyklus zu Zyklus anders aussehen und trotzdem völlig normal sein.

Zeit also für einen kleinen Ausfluss-Check: Was passiert eigentlich im Laufe des Zyklus und was kann dir dein Zervixschleim über deinen Körper verraten?

Ausfluss und Zervixschleim: Was ist der Unterschied?

Ausfluss ist der Oberbegriff für die Flüssigkeit, die du am Scheideneingang oder in deiner Unterwäsche bemerkst. Darin können unter anderem Sekrete aus der Vagina und dem Gebärmutterhals, abgestoßene Zellen und Bestandteile der natürlichen Scheidenflora enthalten sein.

Zervixschleim entsteht dagegen direkt am Gebärmutterhals. Er verändert sich unter dem Einfluss der Zyklushormone und kann rund um den Eisprung deutlich anders aussehen als zu anderen Zeitpunkten.

Im Alltag sprechen wir trotzdem meistens einfach von Ausfluss. Und genau den schauen wir uns jetzt einmal im Laufe des Zyklus an.

Der Zyklus beginnt mit der Periode

Der erste Tag deiner Menstruation ist gleichzeitig der erste Tag eines neuen Zyklus. Von hier aus wird bis zum Tag vor der nächsten Periode gezählt.

Und nein: Dein Zyklus muss nicht 28 Tage lang sein. Auch der Eisprung findet nicht automatisch an Tag 14 statt. Zykluslängen sind individuell und können sich sogar von Zyklus zu Zyklus verändern.

Model trägt roten Lace Everyday String von ooia und liest

Wie verändert sich der Zervixschleim während der Periode?

Während deiner Menstruation fällt der normale Ausfluss meistens weniger auf, weil Blutung und Gewebe im Vordergrund stehen. Zervixschleim, Blut und Gewebe können sich vermischen, sodass du die sonst typische Konsistenz kaum erkennst.

Braune Spuren am Anfang oder Ende der Periode? Auch das kann vorkommen und liegt häufig daran, dass älteres Blut langsamer abfließt.

In der Follikelphase

Mit steigendem Östrogenspiegel kann sich auch dein Zervixschleim verändern. Aus eher klebrigen oder zähem Sekret kann nach und nach cremiger, weicher oder zunehmend wässriger Ausfluss werden.

Wenn du deinen Zyklus beobachtest, ist dabei vor allem die Entwicklung über mehrere Tage spannend.

Du kannst zum Beispiel darauf achten:

- Wird dein Ausfluss feuchter?

- Wird er glatter oder transparenter?

- Verändert sich das Gefühl am Vagina-Eingang?

- Wird insgesamt mehr Ausfluss sichtbar?

Zervixschleim rund um den Eisprung

Kurz vor dem Eisprung verändert sich der Zervixschleim bei vielen Frauen noch einmal deutlich. Er kann klarer, feuchter, glatter und dehnbarer werden. Manche vergleichen ihn mit rohem Eiweiß, weil er sich zwischen den Fingern zu Fäden ziehen lässt.

Aber auch hier gilt: Nicht jeder Körper produziert das klassische „Eiweiß-Muster“. Bei manchen Frauen fällt vor allem ein deutlich feuchteres oder rutschigeres Gefühl auf, andere bemerken nur wenig Sekret.

Klarer und dehnbarer Zervixschleim kann ein Hinweis darauf sein, dass du dich in deiner fruchtbaren Phase befindest. Den Eisprung selbst kannst du damit allerdings nicht sicher feststellen.

Denn ein einzelnes Zeichen sagt dir nicht mit Sicherheit, ob tatsächlich ein Eisprung stattgefunden hat.

In der Lutealphase

Nach dem Eisprung wird der Zervixschleim häufig wieder dicker, klebriger oder weniger sichtbar. Der Intimbereich kann sich dadurch wieder trockener anfühlen.

Aber auch hier gibt es kein „Muss“. Manche Frauen bemerken weiterhin cremigen oder weißlichen Ausfluss, andere fast gar nichts.

Dein Zyklus darf also auch einmal anders aussehen, ohne dass gleich etwas nicht stimmt.

Kurz vor der Periode: Was passiert jetzt mit dem Ausfluss?

In den Tagen vor der nächsten Periode kann der Ausfluss wieder cremiger, weißlicher oder klebriger werden. Manche bemerken dann auch etwas mehr Ausfluss, andere kaum einen Unterschied.

Wenn du deinen Zyklus schon länger beobachtest, erkennst du vielleicht irgendwann dein ganz persönliches Muster. Und genau das kann spannend sein: Nicht die eine perfekte Ausfluss-Kurve ist entscheidend, sondern was für deinen Körper typisch ist.

Was du allerdings nicht solltest: jedes kleine Zeichen überinterpretieren. Mehr oder milchiger Ausfluss kurz vor der Periode ist zum Beispiel kein zuverlässiges Schwangerschaftszeichen. Wenn deine Periode ausbleibt und eine Schwangerschaft möglich ist, gibt ein Schwangerschaftstest deutlich mehr Sicherheit.

Model trägt schwarzen lace String Everyday von ooia für Ausfluss

Wie verändert sich der Ausfluss in der Schwangerschaft?

Auch während einer Schwangerschaft kann mehr Ausfluss auftreten. Schwangerschaftsausfluss ist häufig dünn, klar oder milchig-weiß und riecht nicht unangenehm.

Verändert sich dein Ausfluss jedoch deutlich oder kommen weitere Beschwerden dazu, solltest du das medizinisch abklären lassen. Das gilt zum Beispiel bei:

- Unangenehmem oder ungewöhnlichem Geruch

- Grünlichem oder gräulichem Ausfluss

- Klumpigem oder krümeligem Ausfluss

- Juckreiz oder Wundsein

- Brennen oder Schmerzen beim Wasserlassen

- Blutungen in der Schwangerschaft

Wenn du schwanger bist und unsicher bist, wende dich am besten an deine Ärztin, deinen Arzt oder deine Hebamme.

Was passiert bei hormoneller Verhütung?

Wenn du hormonell verhütest, zum Beispiel mit der Pille, verändert sich dein Ausfluss in der Regel nicht wie bei einem natürlichen Zyklus. Denn durch die regelmäßige Zufuhr von Hormonen wie Östrogen und Gestagen werden die natürlichen Hormonschwankungen des Zyklus unterdrückt. Dadurch bleibt auch der Ausfluss häufig über den gesamten Zyklus hinweg ähnlich und durchläuft nicht die typischen Veränderungen, die sonst zum Beispiel rund um den Eisprung auftreten können.

Bei manchen Frauen ist der Ausfluss unter hormoneller Verhütung sogar sehr gering oder bleibt komplett aus. Auch das kann ganz normal sein.

Ausfluss in den Wechseljahren

Auch in den Wechseljahren bleibt Ausfluss nicht unbedingt so, wie du ihn aus früheren Jahren kennst. Das liegt vor allem daran, dass der Östrogenspiegel mit der Zeit sinkt und sich dadurch einiges im Körper verändert. Auch der Zyklus wird unregelmäßiger, bis die Periode schließlich ganz ausbleibt.

In dieser Übergangsphase kann sich deshalb auch der Ausfluss verändern. Zum Beispiel können gelegentlich Schmierblutungen auftreten, die sich als bräunlicher Ausfluss bemerkbar machen. Sie können rund um den Zeitpunkt auftreten, an dem du deine Periode erwarten würdest, oder auch unabhängig davon.

Klarer oder wässriger Ausfluss kann dagegen ebenfalls völlig unauffällig sein. Solange du keine weiteren Beschwerden wie Jucken, Brennen, Schmerzen oder einen ungewöhnlichen Geruch bemerkst, besteht in der Regel kein Grund zur Sorge.

Dein Zyklus muss keinem Lehrbuch folgen

Vielleicht ist dein Ausfluss nach der Periode kaum zu bemerken. Vielleicht hast du schon früh einen cremigen Ausfluss. Vielleicht erkennst du rund um den Eisprung das typisch klare und dehnbare Muster, oder du bemerkst eigentlich nur, dass sich dein Intimbereich feuchter anfühlt.

All das kann ganz normal sein.

Ein einzelnes Zeichen beweist weder einen Eisprung noch eine Schwangerschaft. Dein Ausfluss ist ein spannender Teil deines Zyklus, aber kein Orakel.

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Und wenn du im Alltag einfach etwas weniger über Feuchtigkeit in deinem Slip nachdenken möchtest, kann dich passende Unterwäsche dabei unterstützen.

Die Everydays von ooia sind für leichte Flüssigkeiten, wie Ausfluss und Schmierblutungen gemacht und nehmen Feuchtigkeit zuverlässig auf. So kannst du deinen Körper einfach Körper sein lassen, ohne dich ständig zu fragen, was gerade in deinem Slip passiert.

Denn Ausfluss gehört zum Körper dazu.